Die neueste Generation der Pflanzennährmittel sind angekommen !!

Nährstoffversorgung von Aquarienpflanzen

Posted by wodoo 01/11/2018 0 Comment(s)

Durch eine ausgewogene Nährstoffversorgung sind Aquarienpflanzen in der Lage gesund zu wachsen und dabei Makronährstoffe wie Nitrat und Phosphat aus dem Wasser zu entziehen. Das macht sie zu Konkurrenten für Algen. Ist das Pflanzenwachstum durch den Mangel an einem oder mehreren Nährstoffen gehemmt, kommt es zu einem Überschuss an Phosphat und/oder Nitrat und es bilden sich vermehrt Algen.
Nicht jeder Nährstoffmangel muss dabei sofort erkennbar sein. Manchmal sind es die Algen, die einen Hinweis auf ein Ungleichgewicht in der Nährstoffversorgung geben.

Regelmäßige Wasserwechsel mit mittelhartem bis hartem Wasser versorgen Aquarienpflanzen ausreichend mit Calcium und Magnesium. Kalium und Mikronährstoffe können auf diese Weise aber nicht genug zugeführt werden. Mikronährstoffe müssen in einem angemessenen Verhältnis angeboten werden. Eine Überdüngung an einem Nährstoff kann die Aufnahme eines andere behindern. Ein Kombidünger aus Kalium, Eisen und allen anderen Mikronährstoffen ist darum immer zu empfehlen. Durch die Fütterung kommen in die meisten Aquarien ausreichend große Mengen an Stickstoffverbindungen und Phosphat. Teilweise ist aber entweder N oder P in zu großen Anteilen vorhanden. Durch die Zugabe des jeweils anderen Nährstoffs kann die Aufnahme verbessert und mögliches Algenwachstum reduziert werden. Für Pflanzen sind die Wasserwerte nicht "in Ordnung" wenn Nitrat und Phosphat nicht nachweisbar sind. Beide Stoffe sind Makronährstoffe und für die Pflanze unverzichtbar. Wie hoch der Bedarf eines Pflanzenbestandes an den einzelnen Nährstoffen ist hängt von der Art der Pflanzen, dem Lichtangebot und der Temperatur ab. Hohe Temperaturen und viel Licht beschleunigen den Stoffwechsel und das Wachstum und erhöhen so den Nährstoffbedarf. Wie viel gedüngt werden muss, muss Jeder für sein Aquarium selbst herausfinden, da eine Teil des Bedarfs durch die Mineralisation von Futterresten und tierischen Ausscheidungen gedeckt wird. Kein Nährstoff sollte jemals ganz fehlen.

Einige Pflanzen zeigen früher Mangelsymptome als andere. Man kann sie als Zeigerpflanzen verwenden. Beispielsweise sind Hygrophila-Arten sehr anfällig für Kalium-Mangel und bilden die typischen punktförmigen Nekrosen lange vor anderen Arten aus. Ludwigia inclinata neigt dazu bei Mangel an Mikronährstoffen chlorotisch zu werden, wenn unter den gleichen Bedingungen andere Ludwigien völlig problemlos wachsen. Cabomba palaeformis zeigt Eisenmangel viel früher als Cabomba caroliniana.

Die Ursachen für diese Unterschiede können in einer unterschiedlichen Befähigung zur Nährstoffaufnahme liegen, die es der einen Pflanze ermöglicht geringere Nährstoffangebote zu nutzen als einer andere. Pflanzen, die schneller wachsen, haben einen höheren Bedarf und zeigen schneller Mangelsymptome. Möglicherweise ist aber das Milieu (pH-Wert, Temperatur) für eine Pflanze günstig, während die andere sich unter den Bedingungen schwer tut.